Altersbedingte Zahnprobleme durch die richtige Mundpflege vermeiden

Merkblätter: Der Mund von Senioren

Zahnpflege und Mundspülungen für Senioren

Das Alter hat einen Einfluss auf den Körper, und das beinhaltet Zähne und Zahnfleisch. Abnutzungs- und altersbedingte Veränderungen schwächen den Mund. Daher erfordert er mehr Aufmerksamkeit. 

VERRINGERUNG DES SPEICHELFLUSSES BEI ÄLTEREN MENSCHEN

Systemische Krankheiten oder Medikamente können zur Verringerung des Speichelflusses führen. Dieses Phänomen erhöht das Risiko von Karies und Zahnfleischirritationen.

SPEICHEL: GRUNDLEGEND FÜR DIE VERMEIDUNG VON KARIES UND ZAHNFLEISCHIRRITATIONEN

Speichel spielt eine entscheidende Rolle bei der Vermeidung von Karies und Zahnfleischirritationen:

  • Es reduziert das Bakterienwachstum.
  • Durch die Regulierung des pH-Wertes im Mund hilft er, den Einfluss von Säuren auf die Zähne zu verringern, die für die Demineralisierung des Zahnschmelzes und die Entstehung von Karies verantwortlich sind.
  • Dank der in ihm enthaltenen mineralischen Ionen trägt er zur Remineralisierung der Zahnoberfläche nach einem Säureangriff bei.

VERHINDERUNG DER REDUZIERUNG DES SPEICHELFLUSSES

Wege zur Verminderung der Symptome beinhalten:

Anregen der Speichelproduktion und Vermeidung von Dehydration.
Dafür können Sie:

  • Zuckerfreies Kaugummi kauen oder zuckerfreie Süßigkeiten lutschen, wenn Sie dritte Zähne tragen.
  • Regelmäßig Wasser trinken.
  • Kleine Eisstücke lutschen.

Eine gründliche Mundhygiene hilft bei der Verminderung des Risikos für Karies und Zahnfleischirritation. 
Das bedeutet:

  • Putzen Sie sich die Zähne 2-mal am Tag nach dem Essen.
  • Verwenden Sie Interdentalbürsten.
  • Verwenden Sie fluoridhaltige-Zahnpasta und Mundspülungen, um die Vermehrung von Bakterien im Mund und das Risko der Entstehung von Karies zu reduzieren.
  • Gehen Sie regelmäßig zum Zahnarzt, damit er die Oberflächen Ihrer Zähne professionell reinigen kann.

Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder Zahnarzt, wenn Sie einen trockenen Mund haben.

ALTER, EIN ABNUTZUNGSFAKTOR BEI DEN ZÄHNEN ÄLTERER MENSCHEN

Mit den Jahren nutzen sich Zähne durch Beißen, Reißen, Schleifen und Kauen, aber auch durch regelmäßige Angriffe säurehaltiger Speisen und Getränke, ab. Dieses Phänomen wird dentale Erosion oder Zahnschmelzerosion genannt. Nach und nach nutzt sich der Zahnschmelz ab, ohne dass wir es überhaupt merken. Daher werden die Zähne mit der Zeit anfälliger. 

SENIOREN HABEN EIN ERHÖHTES RISIKO FÜR PARODONTOSE

Frauen in den Wechseljahren sind anfälliger für Parodontalerkrankungen. Diese Erkrankungen können das gesamte periodontale Gewebe (das Gewebe, das den Zahn hält) betreffen. Dies kann durch den Rückgang an Östrogenen erklärt werden, den an der Fortpflanzung beteiligten weiblichen Hormonen.

Parodontitis / Zahnfleischirritation sind sehr häufig und betreffen nicht nur Frauen. Männer können auch betroffen sein. Eine Zahnfleischentzündung kann sich zu einer Parodontalerkrankung entwickeln, wenn sie nicht kontrolliert wird; Parodontalerkrankungen können zum Zahnverlust führen. Mehrere Faktoren können zu ihrer Entstehung beitragen:

  • Enzyme und Toxine älterer Plaque-Bakterien im Zahnbelag, die das periodontale Gewebe schrittweise abbauen.
  • Rauchen.
  • Chronische Erkrankungszustände wie Diabetes.

Footnotes list: